Die Flutkatastrophe
 
Die Flutkatastrophe in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 hat die Kleine Theater-AG leider sehr schwer getroffen.
Das gesamte Untergeschoss des Rhein-Gymnasiums wurde bis zur Decke überflutet; die Wassermassen haben nur knapp das Erdgeschoss der Schule nicht erreicht. Damit standen der Ganztagsbereich und alle Lagerräume der Kleinen Theater-AG vollständig unter Wasser. Durch die Geschwindigkeit und Wucht der anrollenden Hochwasserwelle wurden Glasscheiben zerstört und Fensterrahmen verbogen; im Inneren des Gebäudes wurden sogar gemauerte Wände eingedrückt. Einzig die Tür und Wand zum Kriechkeller haben gehalten, so dass das Wasser dort nur zwischen 10 und 30 cm hoch stand.
Da alles Material der Kleinen Theater-AG im Untergeschoss des Rhein-Gymnasiums gelagert wird, ist als Folge der Überflutung so gut wie die gesamte Ausstattung der AG vernichtet worden: alle Vorhangstoffe und Kostüme, nahezu die gesamte Licht-, Ton- und Bühnentechnik, die allermeisten Requisiten und Werkzeuge und ein sehr großer Teil der Holzbauteile. Erschwerend kam hinzu, dass aus Sicherheitsgründen das Schulgebäude erst nach über einer Woche betreten werden durfte und dass dann aus verschiedenen logistischen Gründen (Zeit, Helfer, Lagermöglichkeiten) nur wenig des verbliebenen Materials gerettet werden konnte. Besonders weh tut es auch, dass die zahlreichen Materialien, die für die wegen Corona kurz vor dem Bühnenaufbau abgebrochene Inszenierung von „Drachenreiter“ angeschafft worden waren, nun vollkommen ungenutzt erst im Schlamm und dann im Müll gelandet sind.
Geborgen werden konnten immerhin die Tribünen und die Bestuhlung für die Zuschauer. Dank des sehr intensiven Einsatzes eines Schülers und seines Vaters konnten auch noch eine Reihe von einzelnen Requisiten und anderen Erinnerungsstücken gerettet und wiederhergestellt werden. Und als kleiner, völlig unerwarteter Lichtblick ist es überaus erfreulich, dass erstaunlicherweise unsere komplette Theater-Mikrofonanlage nach 10 Tagen in Schlamm und Wasser vollständig funktionsfähig ist!
Einige Fotos vom Zustand nach der Überflutung finden Sie hier.
(Warnung: gerade für langjährige Teilnehmer der Kleinen Theater-AG sind diese Bilder möglicherweise sehr verstörend.)
Es wäre schön, wenn die Kleine Theater-AG eines Tages wieder so leidenschaftlich spielen und inszenieren können wie in der Vergangenheit. Wir hoffen dazu zunächst einmal sehr, dass unser Schulträger den Ganztagsbereich als unsere Spielstätte wieder theatertauglich herrichtet und ausstattet.
Inwieweit es Ersatz und eine Wiederbeschaffung der zerstörten Ausstattung geben wird, ist zum derzeitigen Zeitpunkt vollkommen ungewiss. Wir wünschen uns dringend, dass vom Schulträger zumindest einige der absoluten „Basics“ (z. B. Stromversorgung, Lautsprecheranlage) zur Verfügung gestellt werden – ohne Anschaffungen aus anderen Quellen, insbesondere aus Spenden, wird es jedoch ganz sicher nicht möglich sein.
Natürlich wissen wir, dass es Tausende von Menschen im Ahrtal gibt, denen die Flut ihre gesamte persönliche Habe und ihre Existenz genommen hat – eine Theater-AG ist im Vergleich dazu sicher eher ein Luxusproblem. Und doch hat gerade diese AG über Jahrzehnte hinweg Schülern an unserer Schule eine Heimat in einer Art und Weise geboten, wie es vermutlich nur wenigen anderen schulischen Aktivitäten möglich ist.
 
Falls Sie uns aus diesem Grund mit einer Spende unterstützen möchten, finden Sie hier unsere Bankverbindung:
Kleine Theater-AG
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Kreissparkasse Ahrweiler
DE38 5775 1310 1000 3586 20
Wenn Sie für Ihre Spende eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt erhalten möchten (bis 300,- € genügt in der Regel der Überweisungsbeleg; ggf. wenden Sie sich bitte an fv@rhein-gymnasium-sinzig.de für eine Bescheinigung), überweisen Sie bitte an unseren Förderverein mit dem Hinweis „Spende für Kleine Theater-AG“ im Verwendungszweck:
Vereinigung der Freunde und Förderer des Rhein-Gymnasiums Sinzig e.V.
Volksbank RheinAhrEifel eG
DE54 5776 1591 0711 3980 00
Kreissparkasse Ahrweiler
DE58 5775 1310 0000 5097 11
Wir hoffen sehr, dass die Flutkatastrophe nicht das Ende einer überaus erfolgreichen Arbeitsgemeinschaft bedeutet und dass wir eines Tages wieder Theater im Rhein-Gymnasium werden spielen können!